Radio Indaba #11

Ausblick auf den internationalen Nelson-Mandela-Tag 2026 / Kurznachrichten aus Südafrika, Tansania und von den Vereinten Nationen

In dieser Ausgabe von Radio Indaba widmen wir uns schwerpunktmäßig dem internationalen Nelson-Mandela-Tag. Der von den Vereinten Nationen ausgerufene Gedenktag erinnert jedes Jahr am 18. Juli an Nelson Mandelas Einsatz für Menschenrechte, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt und soll Menschen weltweit dazu anregen, selbst aktiv zu werden und etwas für die Gemeinschaft zu tun. In Wien wird der Nelson-Mandela-Tag seit 2017 von der SADOCC mit einer Kulturwanderung in der Seestadt gefeiert. Heuer steht dabei ein besonderes Jubiläum an: Die Veranstaltung findet bereits zum zehnten Mal statt. Aus diesem Anlass sprechen wir mit Helena Hornung, Vorstandsmitglied der SADOCC und langjährige Mitorganisatorin der Kulturwanderung. Im Interview geht es um das diesjährige Programm unter dem Motto „Vergangenheitsbewältigung“, die Entwicklung der Veranstaltung in den vergangenen zehn Jahren sowie um die Bedeutung des Nelson-Mandela-Tages in Wien und darüber hinaus.

Die Kulturwanderung in der Seestadt beginnt am 18. Juli um 17 Uhr am Nelson-Mandela-Platz in der Seestadt (U2 Aspern Nord). Im Anschluss gibt es eine Feier mit Konzert und Speisen und Getränken in der Kulturgarage. Die Teilnahme ist kostenlos und alle sind herzlich zum Programm des diesjährigen Nelson-Mandela-Tages eingeladen!

Im Indaba-Newsflash berichten wir zunächst über eine Resolution der Vereinten Nationen, die den transatlantischen Sklavenhandel als „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet und damit einen bedeutenden Schritt für die internationale Aufarbeitung kolonialer Verbrechen setzt. Anschließend blicken wir nach Tansania, wo eine Untersuchungskommission nach den gewaltsamen Ereignissen rund um die Wahlen 2025 weitreichende Reformen und einen nationalen Versöhnungsprozess empfiehlt. Abschließend geht es nach Südafrika: Dort hat die Regierung eine neue Energiestrategie vorgestellt, mit der die Stromversorgung stabilisiert und der Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt werden soll.