![]() |
|
|
Forum Südliches Afrika
Nächster Termin: Donnerstag, 18. März 2010, 19.00 Uhrin der SADOCC-Bibliothek,
1040 Wien, Favoritenstraße 38/18/1 Wirtschaftspolitische Alternativen für Namibia Überlegungen anläßlich des 20. Jahrestages der Unabhängigkeit Herbert Jauch Während der ersten 20
Jahre der Unabhängigkeit hat Namibia versucht, eine liberale,
demokratische Verfassung umzusetzen und die Erbschaft der kolonialen
Apartheidpolitik abzubauen. Trotz zahlreicher Veränderungen und einer
systematischen Erweiterung sozialer Dienste wie z. B. im Bildungs- und
Gesundheitswesen aber ist Namibia heute das Land mit der größten
Einkommensungleichheit der Welt. Ein wesentlicher Grund hiefür ist,
daß sich im Gegensatz zu den politischen die wirtschaftlichen Strukturen
kaum verändert haben. Die namibische Regierung hoffte auf
Auslandsinvestitionen als Antrieb für Wirtschaftswachstum und die
Schaffung von Arbeitsplätzen. Diese liberale Wirtschaftsstrategie hat die
gesetzten Ziele aber nicht erreicht. Wirtschaftpolitische Alternativen
schließen eine neue Rolle für den Staat sowie gezielte
Umverteilungsmaßnahmen ein, die der Bevölkerungsmehrheit zugute
kommen. Eine Transformation des informellen Sektors und ein anderer Umgang mit
der Globalisierung sind unumgänglich, um
Massenarbeitslosigkeit und Massenarmut in Namibia und dem Südlichen Afrika
zu beseitigen.
Donnerstag, 22. April 2010, 19 Uhrim Albert Schweitzer-Haus, 1090 Wien, Schwarzspanierstraße 13Benefizkonzert der Gruppe Brazama Musik, inspiriert aus
Brasilien, Zambia und Madagaskar,
Afrikanisches Wien: Alternative
Stadtspaziergänge zu dieser oft verdrängten Thematik
|