SADOCC


Forum Südliches Afrika


Einmal im Monat ist Forum Südliches Afrika: Ein Treffpunkt für alle Interessierten am Südlichen Afrika. Fragen der aktuellen Politik werden dabei ebenso behandelt wie entwicklungspolitische, soziale, kulturelle, historische oder touristische Aspekte.



Nächste Termine:

Sonntag, 28. August 2016, 15-18 Uhr

Treffpunkt: 1., Maria Theresia-Platz, vor dem Haupteingang des Naturhistorischen Museums

Stadtspaziergang Afrikanisches Wien

Ein Spaziergang durch die Innenstadt zum Thema „Afrika“ mit Walter Sauer legt „überraschende Facetten österreichischer Geschichte und Gegenwart frei. Die Erinnerungsorte – Straßennamen, Altarbilder, Museen oder Denkmäler – erzählen Geschichten von Rassismus, Sklaverei und Exotisierung. Es geht um die Afrikabilder in unseren Köpfen, wobei das europäische Bild von Afrika nicht immer negativ war.“ (Wolfgang Kos). Wir gehen den Spuren nach, die Afrika und seine Menschen in Österreich gezogen haben und noch ziehen. Wir möchten den Horizont öffnen für ein österreichisch-afrikanisches Verhalten, das frei von Diskriminierung, frei von Vorurteilen ist.

Bitte Ausweis für öffentliche Verkehrsmittel und ev. Fernglas mitnehmen. Unkostenbeitrag: 12 Euro. Maximal 20 Personen.

Das Buch zum Thema ist während des Spaziergangs erhältlich: Expeditionen ins afrikanische Österreich

Bitte um Anmeldung (wieviele Personen?) bis spätestens 25. August unter office@sadocc.at




Dienstag, 27. September 2016, 19 Uhr


Gründung eines SADOCC-Lesezirkels für afrikanische Literatur


Lotte Rieder-Fraunlob

Es ist mir persönlich ein Bedürfnis, mehr afrikanische Literatur zu lesen, und ich würde diese Lektüre-Erfahrungen gern mit anderen Leserinnen und Lesern teilen. Daher möchte ich einen Lesezirkel zur Diskussion afrikanischer Werke im Rahmen von SADOCC gründen. Dabei denke ich an literarische, vorwiegend erzählerische Texte von Autor/inn/en aus Subsahara-Afrika, egal in welcher Originalsprache verfasst, von denen deutsche Übersetzungen greifbar sind. Dies können Texte von Schriftsteller/inne/n aus dem südlichen, aus West- und Ost-Afrika sein.

Als Leitlinie für diesen Lesezirkel schlage ich vor, wie Sigrid Löffler es in Die neue Weltliteratur und ihre großen Erzähler (Verlag C.H.Beck, 2014) ausdrückt, eine der „Weltregionen in den Blick“ zu nehmen, „die bisher auf der literarischen Landkarte kaum oder gar nicht verzeichnet waren“ und „zu Entdeckungsreisen“ einzuladen. Es geht dabei darum, „auf welche Weise diese Weltgegenden (in unserem Fall Subsahara-Afrika) in ihrer konfliktreichen Gegenwart und ihrer schwierigen postkolonialen Geschichte in der Literatur reflektiert werden – von Autoren, die kraft ihrer Herkunft über die Innenperspektive und kraft biographischer Mobilität auch über den Blick von außen verfügen (was wohl auch für die meisten in diesem Lesezirkel zur Diskussion vorzuschlagenden Schriftsteller/inn/en zutreffen wird). Immer geht es um die Intensität der ästhetischen Energie von Literatur – und nicht darum, einzigartige und vieldeutige literarische Kunstwerke auf ihre historisch-politischen Quellen oder auf soziologische Fakten zu reduzieren.“

Buch-Diskussionen gelingen nach meinen Lesezirkel-Erfahrungen am besten, wenn alle Teilnehmenden die Texte in ihrer bevorzugten Sprache lesen und ihre Meinungen dazu dann in ihrer besten Sprache ausdrücken können. Dies setzt eine gewisse Offenheit aller Teilnehmenden gegenüber den Sprachen der anderen voraus. Im günstigsten Fall verstehen alle sowohl Deutsch als auch Englisch; notfalls können wir spontan zusammenfassende Übersetzungen in diesen beiden Sprachen machen. Diskussionsbeiträge auf Französisch oder Portugiesisch könnten allerdings eine größere Herausforderung für eine Mehrheit darstellen.

Für einen ersten Versuch, einschlägig Literaturinteressierte zusammen zu bringen, schlage ich den letzten, inzwischen in Europa recht bekannten Roman Americanah der arrivierten nigerianischen Autorin Chimamanda Ngozi Adichie vor; dieser mag zwar mit seinen 600 Seiten umfangreicher sein, als gewöhnlich für regelmäßig stattfindende Lesezirkel leicht handhabbar ist, aber bis zum ersten Treffen bleibt über den Sommer genug Zeit zum Lesen.

Erstes Treffen:
Dienstag 27. September 2016, 19 Uhr
in der SADOCC-Bibliothek, Wien 4., Favoritenstraße 38/Stiege 18/1.
Bitte melden Sie sich an: lotte.rieder@sadocc.at


Ich möchte laufend per Email zum Forum Südliches Afrika eingeladen werden.
Meine Emailadresse:


Bisherige Veranstaltungen im Rahmen des FORUM SÜDLICHES AFRIKA


Weitere Veranstaltungen / Projekte:

Kuito - Leben nach dem Krieg in Angola
Eine Informations- und Wanderausstellung (Verleih)

Frauen in Namibia
Fotoausstellung der Österreichischen Namibia-Gesellschaft (Verleih)

Nelson Mandela und sein Südafrika.
Zur Erinnerung an die ersten freien Wahlen Südafrikas im April 1994

Fotoimpressionen aus dem Bestand des Dokumentations- und Kooperationszentrums Südliches Afrika (Verleih)

Afrikanisches Wien: Alternative Stadtspaziergänge zu dieser oft verdrängten Thematik



The Vienna Conference: European - Southern African Cooperation in a Globalising World. The Contribution of Parliamentarians and Non-Governmental Organisations. Vienna, 12-14 October, 1998

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