Birgit ENGLERT
Landreform in
Zimbabwe
Die Rückgewinnung des von
weißen Siedlern zwischen 1890 und 1980 gewaltsam angeeigentem Land war
eines der zentralen Anliegen des Unabhängigkeitskampfes in den 70er
Jahren. Kurz nach der Unabhängigkeit wurde auch tatsächlich eine
Landreform begonnen, Mitte der 80er Jahre aber kam sie aufgrund verschiedenster
Faktoren fast zum Stillstand. Die Hemnisse bei der Durchführung einer
Landreform in Zimbabwe und der politische Einfluß verschiedener
Interessensgruppen stehen im Zentrum dieser Arbeit. Vor allem der Wandel in
Hinsicht auf die Art der Umsetzung von Landreform im Laufe der letzten 20 Jahre
soll behandelt werden, die Arbeit enthält aber auch einen
ausführlichen Teil über Geschichte der Landnahme durch die Siedler.
Es wird also behandelt, warum Landreform in jeder Hinsicht notwendig ist, was
bereits getan wurde, warum vieles nicht getan wurde und schließlich auch
wie das Thema Landreform gegenwärtig politisch mißbraucht
wird.
Diplomarbeit am Institut für Afrikanistik der
Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien (Prof. Walter
SCHICHO)
Veröffentlicht als: Birgit ENGLERT, Die Geschichte der Enteignungen. Landpolitik
und Landreform in Zimbabwe 1890-2000. Hamburg: Lit, ISBN: 3-8258-5631-3
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